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Beatles geben spätes Debüt bei iTunes

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Apple nimmt den Gesamtkatalog der Beatles in den iTunes Store auf und vertreibt damit als erster Online-Musikhändler das Werk der Band. Neben den Einzeltiteln für 1,29 Euro und Alben (12,99 Euro) der Fab Four steht auch ein Beatles-Box-Set zum Preis von knapp 150 Euro zur Wahl, das neben dem Gesamtkatalog einen Videomitschnitt des ersten US-Konzerts der Band enthält. Alle Studioalben liegen als "iTunes LP" vor und wurden damit um zusätzliches Material wie beispielsweise Liedtexte und Fotos ergänzt.

Wie schon bei dem Schritt von Vinyl auf CD ließen sich die Beatles auch mit dem Onlinevertrieb ihres Werkes Zeit. Die seit Jahren immer wieder auftretenden Spekulationen um das digitale Debüt der Beatles stellten sich bisher als deutlich verfrüht heraus. Zusätzlich dürften die juristischen Auseinandersetzungen, die das Beatles-Label Apple Corps. mit dem Computerhersteller Apple über Jahrzehnte führte, den Verkaufsstart im iTunes Store weiter verzögert haben.

Die erste Klage reicht zurück in das Jahr 1978 – Apple Corps sah die eigene Marke durch Namen und Logo der ein Jahr zuvor gegründeten Firma Apple Computer verletzt. Mit dem Eintritt ins Musikgeschäft goss Apple erneut Öl ins Feuer. Erst 2007 kam es zur endgültigen Einigung: Apple Inc. gehören seitdem sämtliche Rechte an der Marke "Apple", die das kalifornische Unternehmen wiederum in Teilen an das Beatles-Label Apple Corps. lizenziert. (lbe)

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