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BenQ-Handygeschäft in Deutschland am Ende [Update]

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Nach der Übernahme der Siemens-Mobilfunkgeräte stehen die Handyaktivitäten des BenQ-Konzern in Deutschland vor dem Aus. Die BenQ Mobile GmbH werde voraussichtlich in den nächsten Tagen Insolvenzantrag stellen, sagte ein Sprecher in München. Betroffen sind davon die Zentrale in München sowie die Produktionsstandorte in Bocholt und Kamp-Lintfort mit etwa 3000 Beschäftigten.

Update:
In einer Mitteilung der Firmenmutter heißt es, das Unternehmen werde keine weiteren Zahlungen an seine Mobiltelefonsparte BenQ Mobile GmbH & Co OHG leisten. Die Umsatz- und Margenentwicklung im wichtigen Weihnachtsgeschäft werde deutlich hinter den Erwartungen liegen. Wegen des daraus entstehenden Liquiditätsmangels will BenQ Mobile in Deutschland aufgrund der schwierigen Geschäftssituation in den nächsten Tagen Insolvenz beim Amtsgericht München beantragen.

"Das Management von BenQ Mobile wird umgehend Maßnahmen treffen, um das laufende Geschäft aufrecht zu erhalten", heißt es in der Mitteilung weiter. Die möglichen Folgen für die anderen Standorte und regionalen Gesellschaften von BenQ Mobile müssten noch geklärt werden. Das Unternehmen will aber sein weltweites Geschäft mit Handys der Marke BenQ-Siemens fortsetzen und dazu die bestehenden Forschungs- und Entwicklungs- sowie die Fertigungskapazitäten in Asien weiter nutzen. (anw)

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