Menü

Bendgate: Samsung relativiert Biegetests des Galaxy S6 Edge

Mit einem offiziellen Statement reagiert Samsung auf die von SquareTrade veröffentlichten Belastungstests.

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 179 Beiträge
Bendgate: Samsung relativiert Biegetests des Galaxy S6 Edge

Bei einem Belastungstest des Elektronik-Versicherers SquareTrade verbog sich das Galaxy S6 beim gleichen Druck wie das iPhone 6+. Samsung kritisierte in einem Statement vom 6. April, die angewandten Belastungen würden normalerweise nicht auf ein Smartphone ausgeübt. Zudem würden Zuschauer in die Irre geführt, da im SquareTrade-Video der ausgeübte Druck stets auf das Display ausgeübt würde.

In einem Youtube-Video zeigt der Elektronikkonzern seine eigenen Testverfahren und spannt die beiden S6-Flagschiffe in eine ähnliche Apparatur wie SquareTrade. Dabei übt eine Maschine einen Druck von bis zu 80 Pfund aus (gut 36 Kilogramm). Zum Vergleich zieht Samsung fünf Bleistifte heran, die mit bloßen Händen nicht zu zerbrechen seien. Im Test zerbrachen sie jedoch unter der Test-Belastung. Im Video von SquareTrade verbog das S6 Edge bei 110 Pfund (55 Kilogramm).

Fünf Bleistifte brechen eher als ein S6: Samsung versucht sich in Schadensbegrenzung.

Bei der Vorstellung aktueller Geräte auf dem Mobile World Congress (MWC) hatte der Präsident von Samsung Mobile, Jong-Kyun Shin, noch betont, Geräte der Reihe Galaxy S6 würden sich nicht verbiegen. Shin spielte damit auf Berichte über verbogene iPhone 6+ an. (imj)

Anzeige
Anzeige