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Hirn-Computer-Schnittstelle: Bereit für mehr Elektroden im Gehirn

Hirn-Computer-Schnittstellenträger Nathan Copeland muss sein Implantat bald abgeben. Er würde Elon Musks Neuralink-Implantat trotz Risiken in Betracht ziehen.

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(Bild: University of Pittsburgh Medical Center)

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Obwohl Neuralinks Hirn-Computer-Schnittstelle noch am Anfang steht, gibt es Menschen, die sie ausprobieren würden. Im Interview mit Technology Review online zeigte sich der Amerikaner Nathan Copeland optimistisch über das Modell, das Neuralink-CEO Elon Musk kürzlich vorgestellt hat: "Als ich vor ein paar Jahren hörte, dass er mit einer neuronalen Schnittstelle arbeitet, sagte ich, dass ich sofort dabei sein würde."

Copeland ist querschnittsgelähmt und einer von wenigen Probanden, die über eine andere Hirn-Computer-Schnittstelle Computer steuern und teilweise Empfindungen auf der Hand spüren können. Seine Bereitschaft war nur teilweise als Scherz gemeint. Er müsse darüber nachdenken, was er tun werde, wenn die fünfjährige Probezeit um ist und die US-Zulassungsbehörde FDA – wie es in solchen Fällen üblich ist – verfüge, dass seine Implantate möglicherweise entfernt werden müssen.

"Neuralink sprach über die Langlebigkeit des Implantats und auch über eine große Anzahl von Elektroden. Ich sage immer, ich wünschte, sie hätten bei mir mehr Elektroden eingesetzt." Damit seien schwierigere Aufgaben einfacher zu meistern. Gleichwohl ist er sich der Risiken der komplexeren Technologie bewusst und würde vor einer weiteren Studienteilnahme "ziemlich eingehend mit [Elon Musk] oder seinem Team besprechen, was da los ist. Ich weiß, dass es einfach ist, etwas schicker oder fertiger aussehen zu lassen als es tatsächlich ist."

Auszüge der Präsentation von Neuralink (5 Bilder)

Die Elektroden-"Fäden" sollen die Neuronenaktivität aufnehmen.
(Bild: Neuralink)

Mehr dazu in Technology Review online in:

(vsz)