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Bericht: Auf der Siemens-Aufsichtsratsitzung droht ein Eklat

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In der Aufsichtsratsitzung bei Siemens am kommenden Mittwoch droht laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ein Eklat. Die Vertreter der Arbeitnehmer verlangen von Vorstandschef Klaus Kleinfeld demnach die Offenlegung der Verträge über die Abgabe der Handy-Sparte an BenQ. In Kreisen des Aufsichtsrats heiße es, der Siemens-Chef bleibe in diesem Punkt bislang stur, schreibt das Blatt.

Bayerns IG Metall-Chef Werner Neugebauer sagte dem Tagesspiegel am Sonntag: "Das letzte Geschäftsjahr war beschäftigungspolitisch eine Katastrophe." Angesichts des Imageschadens nach dem Verkauf der Handy-Sparte an die inzwischen insolvente BenQ und der zahlreichen Baustellen im Konzern sei die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit von Siemens und damit die Motivation vieler Mitarbeiter verloren gegangen. Schon unter Kleinfelds Vorgänger Heinrich von Pierer, heute Siemens-Aufsichtsratschef, seien wichtige Trends "völlig verpennt" worden, sagte Neugebauer.

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(dpa) / (ad)

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