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Bericht: Druckermarkt in Westeuropa nimmt Fahrt auf

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Der westeuropäische Druckermarkt befindet sich wieder im Aufwind. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest die Marktforscher von IDC in ihrem "Worldwide Quarterly Hardcopy Peripherals Tracker August 2013". So stiegen die Verkäufe von Laser-Druckern und -Multifunktionsgeräten im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 11,6 Prozent. Dagegen stagnierte der Absatz von Tintenstrahldruckern auf einem konstant niedrigen Niveau. Im Gesamtmarkt stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent auf 4,69 Millionen verkaufte Drucker an. Im zweiten Quartal 2012 hatten die Drucker-Hersteller "nur" 4,5 Millionen Produkte abgesetzt.

Im Einzelnen legte der Absatz von Farbprodukten im Jahresvergleich um 17,3 Prozent zu. Im Schwarzweiß-Bereich kletterten die Gesamtverkäufe um 10,1 Prozent. B2B-Tintenstrahldrucker konnten gegen den Trend um 22,5 Prozent auf 345.000 verkaufte Einheiten zulegen, während im B2C-Markt 2,3 Prozent weniger Tintenstrahl-Produkte verkauft wurden. Hier setzten die Hersteller noch 2,56 Millionen Geräte ab.

In Deutschland konnten 88.000 Geräte oder 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr abgesetzt werden. Der Verkauf von Laser-Geräten stieg um 29 Prozent, bei den Tintenstrahlern ging der Absatz um 4,5 Prozent zurück. Während der B2B-Markt hier um 11,6 Prozent wuchs, schrumpfte der B2C-Bereich um 7,2 Prozent. In Frankreich verzeichneten die Hersteller 53.000 mehr verkaufte Geräte, wobei der Laserdruckermarkt hier nur um 1,6 Prozent anstieg. In Großbritannien dagegen brach der Druckermarkt um 3 Prozent ein, obwohl im Lasersegment ein Anstieg um 16,9 Prozent festgestellt wurde. Die Analysten machen vor allem den schwachen Tintenstrahldruckerverkauf für den Rückgang verantwortlich. (roh)