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Bericht: Googles Augmented-Reality-Brille noch dieses Jahr

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Ende des Jahre soll von Google ein tragbares Head-Up-Display in Form einer Brille erscheinen, das per eingebautem Display und Kamera Informationen über die Umgebung ins Sichtfeld des Nutzers einblendet. Das berichtet die New York Times in Berufung auf die Insider-Seite 9to5 Google. Bisher gibt es weder Fotos noch exakte Informationen zu der Brille. Als Quellen werden mit dem Projekt vertraute Google-Mitarbeiter genannt, die jedoch ungenannt bleiben möchten. Demnach sollen in der Brille Smartphone-Komponenten verbaut sein, als Betriebssystem kommt Android zum Einsatz.

Über eine Kamera wird die Umgebung abgefilmt und auf einem intransparenten Display angezeigt, das statt eines Brillenglas eingebaut ist. Das andere Glas ist durchsichtig. In das Bild blendet die Brille dann Informationen zur Umgebung ein, die aus diversen Google-Dienste stammen. Dafür sendet die Brille zum Beispiel die Position des Nutzers an Latitude und Aufnahmen an die Bildersuche Goggles. Die Bedienung erfolgt über die Neigung des Kopfes. Da das Abfilmen anderer Menschen Probleme mit der Privatsphäre aufwirft, wollen die Entwickler sicherstellen, dass die abgefilmten Personen über den Einsatz der Brille informiert werden, wie auch immer das geschehen soll.

Auch über den Preis, zu dem das Gerät am Ende des Jahres auf den Markt kommen soll, wird spekuliert – er soll sich im Rahmen eines Smartphones bewegen. An dem Projekt, dass angeblich in Googles X-Labor entwicklet wird, sollen der Google-Mitgründer Sergey Brin und der Latitude-Entwickler Steve Lee beteiligt sein. (asp)