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Bericht: Microsoft fährt Surface-Produktion zurück

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Nach dem schwachen Verkaufsstart von Microsofts Surface-Tablet mit Windows RT hat der Konzern einem Medienbericht zufolge seine Bestellung bei den Auftragsfertigern gekürzt. Statt der bisher angeblich geplanten vier Millionen Tablets wolle Microsoft nur noch zwei Millionen fertigen lassen, schreibt die Digitimes unter Berufung auf Zulieferkreise. Diese hatten bereits vor zwei Wochen berichtet, dass das Surface schlechter als erwartet bei den Kunden ankomme und Microsoft nur 60 Prozent der ursprünglich geplanten Menge verkaufen könne.

Auch RT-Tablets von Asus, Dell und Samsung sollen laut der ungenannten Quelle wenig gefragt sein. Den schwachen Start der eigenen Tablets hat Microsoft-CEO Steve Ballmer bereits eingeräumt und als Grund die wenigen Verkaufskanäle genannt. Das Surface mit Windows RT ist nur auf der Microsoft-Seite und in den Microsoft-Läden in den USA und Kanada erhältlich. Bisher hat sich daran, trotz der offenbar verfehlten Ziele, nichts geändert.

Das Microsoft Surface mit Windows RT verkauft sich offenbar nur schleppend.

Auch in den eigenen Läden scheint die Nachfrage bescheiden zu sein, wie ein Analyst der Investmentbank Piper Jaffray behauptet. Demnach wurden am traditionellen Black Friday in zwei benachbarten Läden von Apple und Microsoft 11 iPad mini, aber kein einziges Surface in zwei Stunden verkauft. Wie viel Tablets mit Windows RT seit der Markteinführung verkauft wurden, hat Microsoft nicht bekannt gegeben.

Das deutlich teurere Surface mit Windows 8 Pro und Intel-Prozessor soll wie geplant im Januar in den Handel kommen. Das bestätigte die neue Windows-Chefin Tami Reller auf einer Konferenz, ohne weitere Details zu nennen. Zuvor gab es Spekulationen, dass Microsoft sein Windows-8-Tablet wegen des schwachen Start von Windows RT vorziehen könnte. (asp)