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Bericht: Microsoft könnte Yahoo-Gebot reduzieren

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Im Poker um die Übernahme des Internet-Konzerns Yahoo droht der Softwareriese Microsoft angeblich damit, sein Angebot zu senken. Zur Begründung heiße es, der wirtschaftliche Abschwung in den USA habe auch das Geschäft von Yahoo getroffen, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf informierte Personen.

Yahoo lehnt das ursprünglich knapp 45 Milliarden Dollar schwere Microsoft-Angebot als zu niedrig ab. Zum Zeitpunkt der Vorlage vor zwei Monaten bedeutete die Offerte mit 31 Dollar je Aktie einen Aufpreis von mehr als 60 Prozent. Da Microsoft den Yahoo!-Anteilseignern zum Teil auch eigene Aktie bietet, deren Kurs inzwischen gesunken ist, schrumpfte auch das Volumen des Deals entsprechend etwas.

Am Freitag hatte das Wall Street Journal bereits berichtet, in dieser Woche sei auch ein zweites Gespräch zwischen Topmanagern von Microsoft und Yahoo ergebnislos gewesen. Microsoft habe bei dem Gespräch keine Bereitschaft zu einer Aufstockung des Angebots gezeigt. Yahoo! wolle aber ohne eine höhere Offerte keine formalen Verhandlungen beginnen. (dpa)/ (cp)