Bericht: Microsoft plant Datenbankdienst

Craigslist betreibt sie seit zehn Jahren, Google seit kurzem, nun planen die Redmonder laut Medienberichten eine eigene Kleinanzeigendatenbank.

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Von
  • Andreas Wilkens

Microsoft plant, seinen Online-Dienst Windows Live mit einen Online-Marktplatz anzureichern. Aus US-amerikanischen Medienberichten geht hervor, dabei handele es sich um das Projekt "Fremont", das Redmonder Entwickler seit einiger Zeit dafür nutzen, um Gegenstände und Dienstleistungen untereinander zu verkaufen oder zu tauschen. Dieses bisher interne System könne in Windows Live eingefügt werden. Die Datenbankeinträge könnten aber auch indexiert und über Microsofts Suchdienst MSN Search auffindbar sein.

Von dem Anfang November vorgestellten Dienst Windows Live war bisher bekannt geworden, dass es als persönliches Portal und E-Mail-Dienst für Privatnutzer geplant ist, den Microsoft über Reklame finanziert. Nun erweckt es den Anschein, als habe der Start der Kleinanzeigendatenbank Google Base die Redmonder auf eine Geschäftsidee gelenkt. Aber selbst wenn sich dieser Eindruck hartnäckig halten sollte, werde dieser sich vor dem Hintergrund des prognostizierten Wachstums dieser Web-Nische nicht auswirken, prophezeit der Gartner-Analyst Van Baker laut Seattle Post-Intelligencer. (anw)