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Bericht: Telekom will Teile von T-Systems verkaufen

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Die Deutsche Telekom will sich angeblich von Teilen ihrer Tochterfirma T-Systems trennen. Dies sähen die Pläne des neuen Vorstandsvorsitzenden René Obermann vor, berichtet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Dabei sollen jene Sparten der T-Systems zur Disposition stehen, die nicht direkt in den Bereich Telekommunikation fallen. Die Haupteigentümer des Ex-Monopolisten, der Bund und die Investorengruppe Blackstone, sollen Obermanns Pläne befürworten.

Die Zeitung berichtet von widersprüchlichen Angaben über den Umfang der Trennung. So sei einerseits davon die Rede, dass sich Obermann nur von Randbereichen wie der strategischen Unternehmensberatung oder Teilen der Softwareentwicklung trennen wolle. Aus anderen Quellen habe es dagegen geheißen, dass größere Teile von T-Systems verkauft werden könnten und der Rest im Gesamtkonzern der Telekom aufgehen könnte. Der bisherige T-Systems-Chef Lothar Pauly würde im neuen Telekom-Vorstand dann den Bereich der Geschäftskunden übernehmen.

Ein Sprecher des Unternehmens wollte zu den Spekulationen gegenüber der Süddeutschen keine Stellung nehmen. Der neue Telekom-Chef wird seine Strategie am 5. Dezember dem Aufsichtsrat vorstellen. Obermann hatte den Posten von Kai-Uwe Ricke nach dessen Rücktritt Anfang der Woche übernommen. (vbr)