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Bericht: US-Ermittler nehmen Smartphone-Apps unter die Lupe

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Schnüffeln die kleinen Anwendungen für Smartphones die Nutzer aus? Laut einem Bericht des Wall Street Journal hegen US-Staatsanwälte genau diesen Verdacht und sind deshalb tätig geworden. Die Ermittlungen drehten sich darum, ob die App-Anbieter gegenüber den Nutzern auch wirklich offenlegten, welche Art von Daten sie sammelten und warum, schrieb die Zeitung am späten Montag unter Berufung auf eine eingeweihte Person.

Apps können etwa den Standort übermitteln oder eine eindeutige Kennung versenden, anhand derer sich ein Smartphone wiedererkennen lässt. Damit lassen sich Rückschlüsse auf das Nutzungsverhalten ziehen, was vor allem für die werbetreibende Industrie höchst interessant ist. Sie kann dadurch ihre Botschaften auf den Nutzer abstimmen. Die meisten Apps gibt es für das Apple iPhone und die Android-Smartphones diverser Hersteller.

Einer der App-Anbieter, der Post vom Staat bekommen hat, ist das Internetradio Pandora. Dies teilte Pandora am Montag der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission mit. Demnach verlangen die Ermittler Einblick in bestimmte Dokumente. "Wir sind darüber informiert worden, dass wir nicht das eigentliche Ziel der Untersuchungen sind", hieß es. Pandora geht deshalb nach eigenen Worten davon aus, dass auch andere App-Anbieter ähnliche Briefe erhalten haben. (anw)