Bessere Kamera-Unterstützung und Geotagging in Darktable 1.1

Zu den neuen Funktion der Fotoworkflow-Software Darktable zählen Geotagging, eine Ähnlichkeitssuche, das Gruppieren von Bildern und ein Facebook-Exporter. Die neue Version 1.1 unterstützt auch die Canon-Kamera EOS M.

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Von
  • Liane M. Dubowy

Darktable 1.1 beherrscht auch Geotagging und bringt dafür eine Kartenansicht mit.

Die neueste Version 1.1 der Fotoworkflow-Software Darktable beherrscht das Geotagging und bringt dafür eine Kartenansicht mit. Die Fotos lassen sich manuell mit Hilfe von GPX-Dateien oder über die in den Fotos enthaltenen EXIF-Daten mit Geotags versehen. Darktable unterstützt jetzt auch die Canon-Kamera EOS M. Ein Fix verbessert außerdem die Unterstützung für Samsungs NX-Systemkameras.

Zu den neuen Funktionen zählt auch ein Facebook-Exporter, der ausgewählte Bilder in einen Facebook-Account hochlädt. Darktable kann in Version 1.1 nach einander ähnelnden Fotos suchen und enthält neue Voreinstellungen für den Weißabgleich. Eine Funktion zum Gruppieren von Fotos sorgt jetzt dafür, dass in der Übersicht nur noch ein repräsentatives Bild für eine ganze Gruppe angezeigt wird, die enthaltenen Bilder werden erst beim Öffnen der Gruppe sichtbar.

Neu ist die ausführbare Datei darktable-cli, mit der sich Export-Funktionen von Darktable auf der Kommandozeile oder aus Skripten heraus aufrufen lassen. Neue Filter sollen Bildrauschen und Artefakte reduzieren. Darktable 1.1 enthält weitere Verbesserungen, etwa ein überarbeitetes Farbmanagement und die Fähigkeit, in JPG-Dateien eingebettete Farbprofile auszulesen. Sämtliche Neuerungen listet das Changelog auf.

Darktable 1.1 ist unter der GPLv3 lizenziert. Die Projekt-Website bietet Darktable 1.1 im Quellcode zum Download an und informiert über fertige Pakete für Ubuntu, Fedora, OpenSuse, Arch Linux und Gentoo. Neben dem Quelltext-Paket ist auch ein experimenteller Port für Mac OS X verfügbar. (lmd)