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Best löst Drucktechnik-Paradoxon: Proof per Tintendrucker

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Eine Software zum Erzeugen von farb- und rasterverbindlichen Kontrolldrucken für die professionelle Offset-Drucktechnik zeigt die Best GmbH, Krefeld, auf der CeBIT bei Epson (Halle 7, Stand A 14). Das System erzeugt aus den von einem Raster-Image-Prozessor (RIP) gelieferten 1-Bit-Daten ein per Farbmanagment korrigiertes und mit den Mitteln gängiger (Großformat-)Tintendrucker ausgegebenes Rasterbild, das sowohl Farbfehler als auch Raster-Überlagerungseffekte (Moiré) zeigt. Solche Proof-Drucke waren bislang nur mit einem um Größenordnungen höheren Kostenaufwand mit Andrucksimulationsmaschinen realisierbar.

Dank der Best-Software Screen Proof genügt jetzt ein normaler Tintendrucker mit mindestens 720 dpi Auflösung, um die Rasterpünktchen der Offset-Technik auszugeben. Das Streuraster der Drucker setzt Best ein, um beispielsweise die Papierfarbe des beim Auflagendruck verwendeten Materials auszugeben. Auf der Messe bewies Best, dass die Tintendrucktechnik für die Ausgabe von Raster-und Farbverbindlichen Proofs völlig ausreicht. Die Software soll im Laufe des kommenden Jahres in einer endgültigen Version bereitstehen. (uh)