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Beta-Keys aktivieren vorübergehend finale Version von Windows Vista

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Vorige Woche wurde die Fertigstellung von Windows Vista verkündet, doch bislang rückt Microsoft es noch nicht raus: MSDN- und Technet-Abonnenten sollen Ende dieser Woche drankommen, Großkunden Ende November und alle anderen dann Ende Januar. Nur in den Tauschbörsen ist Vista bereits angekommen, und zwar als englischsprachige Ultimate-Version, die ohne CD-Key und Aktivierung wie bei Vista üblich maximal 30 Tage läuft.

Zudem kursiert dort eine erste Anleitung, wie man die Version auch ohne Lizenz aktivieren kann. Es reicht, zwei Dateien auszutauschen, um dann Vista mit einem der CD-Keys aktivieren zu können, die Microsoft während des Beta-Tests selbst großzügig verteilt hat, und die eigentlich nicht mit der finalen Version funktionieren sollen. Nach dem Aktivieren hält sich Vista trotz des finalen Codes für eine Evaluierungskopie und läuft folglich so lange wie die von Microsoft verteilten Vorabversionen, also zirka bis Mitte 2007. Anschließend erklärt Vista, dass die Lizenz abgelaufen ist, und schaltet in einen Modus "reduzierter Funktionalität", in dem nur noch ein Internet Explorer läuft, damit man darüber online eine Lizenz erwerben kann.

Gut möglich ist auch, dass Microsoft über die von Anfang an in Vista eingebaute WGA-Prüfung solche Systeme schon früher identifiziert und in den eingeschränkten Modus schickt.

Zur WGA-Echtheitsüberprüfung siehe auch:

(axv)

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