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Beta-Version von VMware Workstation 6.5 lässt Fenster frei

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Virtualisierungsspezialist VMware integriert in der Beta-Version der kommenden Version seines Workstation-Produkts zum Betrieb mehrerer Systeminstanzen auf einem Rechner den neuen Unity-Modus. In diesem, bereits von dem hauseigenen Virtualisierer Fusion für Mac OS X bekannten Modus, verschwindet unter Windows 2000 und XP auf Wunsch der Desktop der virtuellen Maschine (VM), und die virtuellen Anwendungen dürfen ihre Fenster unter die der auf dem Wirtssystem laufenden mischen.

Die neue Workstation-Version unterstützt nun außerdem Smartcards und die dafür nötigen Lesegeräte. Zudem wurde die Aufzeichnungsfunktion verbessert, mit der sich Aktionen in einer virtuellen Maschine aufnehmen und später wieder abspielen lassen, etwa um einen Absturz von Anwendungssoftware im Nachhinein zu untersuchen. Auch 3D-Grafik in VMs will VMware verbessert haben. Die Beta-Version steht nach einer Registrierung für Linux und Windows zum Download bereit, die für einen Test nötigen Registrierungsschlüssel stehen auf der Download-Seite.

Speziell für den Einsatz in Unternehmen ist der neue VMware Lifecycle Manager gedacht. Das Produkt dient der Verwaltung von virtuellen Maschinen, etwa um herauszufinden, wer wann wie lange welche VM benutzt. Der Lifecycle Manager integriert sich in das VirtualCenter und die Infrastructure-Editionen, beides ebenfalls Produkte von VMware. Einen Standardpreis für das Produkt gibt es nicht, es lässt sich stark an die eigenen Anforderungen anpassen, wird also je nach Bedarf bezahlt. (adb)

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