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Betaversion von Microsoft Security Essentials 2

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Die erste Version des kostenlosen Antivirenprogramms "Microsoft Security Essentials" (MSE) machte keine schlechte Figur: Das schnörkellose Programm bietet einen guten Grundschutz, lässt aber noch viel Raum für Verbesserungen.

Jetzt hat Microsoft den öffentlichen Betatest für die Security Essentials 2 gestartet. Derzeit ist das Programm in englischer Sprache für 32-Bit- und 64-Bit-Versionen von Windows 7, Vista und XP erhältlich; die Betaversion trägt die Revisionsnummer 2.0.375.0.

Das Installationsprogramm fordert jetzt zum Einschalten der Windows-Firewall und abschließend zu einem Neustart des Rechners auf. MSE 2.0 beschränkt sich nicht mehr auf einen Virenwächter und einen On-Demand-Scanner, sondern klinkt sich auch in den Internet Explorer ein.

Unter der Haube werkelt Microsoft zufolge eine neue Schutz-Engine mit besserer Erkennungsleistung, erweiterten Säuberungsmethoden und weniger Performance-Verlust. Der neue Schutzmechanismus gegen Netzwerkangriffe setzt auf die Windows Filtering Platform (WFP) auf, die allerdings erst seit Vista zum Betriebssystem gehört – XP-Anwender bleiben hier also außen vor.

Bei den MSE 2.0 lässt sich die SpyNet-Mitgliedschaft einfacher abschalten als bisher.

Optisch hat sich wenig getan: Die Oberfläche teilt sich weiterhin in vier Karteireiter und fällt eher durch Zurückhaltung auf. Endlich kann man die Teilnahme an Microsoft an Microsofts Malware-Frühwarnsystem "SpyNet" aus dem Konfigurationsfenster heraus abwählen – bisher war dazu ein Griff in die Registry nötig.

Wer Microsoft Security Essentials 2 testen will, muss dazu ein Microsoft-Connect-Konto einrichten. Zudem überprüft das Setup-Programm die Gültigkeit der Windows-Lizenz – dies gehört aber auch schon bei Version 1 zu den Installationsvoraussetzungen. Die Security Essentials sind somit weniger "gratis" als vielmehr eine Dreingabe zum legal gekauften Betriebssystem.

Derzeit bricht der Beta-Download auf einigen Rechnern sowohl mit Firefox als auch Internet Explorer nach der Hälfte des Transfers ab. Microsoft verspricht Abhilfe und empfiehlt Anwendern, fürs Erste auf den Microsoft File Transfer Manager auszuweichen. (ghi)