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Bewegung im Konflikt um die Arbeitsplätze bei EDS

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In den Tarifkonflikt beim IT-Dienstleister EDS kommt Bewegung. Mit Beginn der dritten Streikwoche begannen nach Gewerkschaftsangaben Verhandlungen mit dem EDS-Mutterkonzern Hewlett Packard (HP). Über den Inhalt der Gespräche mit dem HP-Deutschlandchef Ernst Reichart gab es zunächst aber keine Informationen.

Erneut waren am Morgen Beschäftigte des Computerunternehmens nicht zur Arbeit angetreten, um das Hauptziel eines Tarifvertrags zur Beschäftigungssicherung zu erreichen. An allen Streiktagen hätten sich jeweils rund 1000 Beschäftigte beteiligt, erklärten die Gewerkschaften ver.di und IG Metall. Der Ausstand führe zunehmend zu Lieferausfällen und Störungen im Geschäftsablauf.

HP hatte nach der EDS-Übernahme einen verschärften Kurs beim weltweiten Stellenabbau angekündigt. Die Gewerkschaften gehen von 1150 Stellenstreichungen in Deutschland aus – bei insgesamt 4200 EDS-Jobs bundesweit. Bei der EDS OS GmbH sollen 839 Arbeitsplätze wegfallen. Standortschließungen seien in Ludwigsburg, Leuna, Wuppertal, Essen und Köln geplant.

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(dpa) / (jk)