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Bikes für Geeks: Hightech-Add-ons für Fahrräder

Vollfederung fürs Fahrrad? Das war gestern. Wer heute sein Zweirad tunen will, greift zu Beschleunigungssensoren, GPS-Empfängern und Mikroprozessoren, berichtet Technology Review in einem ausführlichen Report in seiner Online-Ausgabe.

Beispiel "Helios Bar": Dieser von weitem eigentlich handelsüblich aussehende Fahrradlenker steckt voller Elektronik. Ein eingebauter Navi-Chip ermittelt Position und Geschwindigkeit, eine Bluetooth-Schnittstelle stellt die Verbindung zum Smartphone her. Auf dieser Basis lassen sich viele neue Anwendungen basteln. So kann sich die Beleuchtung beispielsweise automatisch einschalten, wenn der Besitzer in der Nähe ist. In Kombination mit einem Smartphone-Navi können blinkende Lenkerenden das Signal zum Abbiegen geben. Ist das Rad geklaut, lässt sich der Standort per SMS abfragen.

Das Ganze ist mehr als die Spielerei eines Westküsten-Geeks. 120.000 Dollar hat Gibbs bereits über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter eingesammelt, um den schlauen Lenker in Serie zu produzieren. Seit Dezember können die 600 Unterstützer ihre Bikes damit aufrüsten.

Helios ist nicht das einzige Fahrradprodukt, das erfolgreich Geldmittel einsammeln konnte. Eine Suche nach "bike" fördert bei Kickstarter 400 Projekte und mehr zutage. Und nicht nur hier, im ganzen Web sprudelt es vor interessanten Ideen, die das Fahrrad sicherer, praktischer oder schneller machen. Nachdem es jahrelang entweder Fortbewegungsmittel oder Sportgerät war, entdecken nun immer mehr Menschen immer mehr Möglichkeiten, das Radfahren völlig neu zu gestalten. Viele davon basieren auf Elektronik. Offenbar wachsen hier zwei Szenen zusammen: Computer-Geeks entdecken das Fahrrad als Plattform für neue Ideen, und Fahrradschrauber freunden sich zunehmend mit der Elektronik an.

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