Menü

Bildbearbeitung Affinity Photo erscheint als Public Beta für Windows

Serif hat Affinity Photo als Betaversion für Windows veröffentlicht. Bisher gab es die Bildbearbeitung nur für macOS. Neben Affinity Designer stehen nun beide Kreativprogrammen von Serif für Windows zur Verfügung.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 85 Beiträge

Einstellungen der Live-Filterebenen von Affinity Photo lassen sich jederzeit bearbeiten.

(Bild: Serif)

Von

Serif hat sein Bildbearbeitungsprogramm Affinity Photo als Public-Beta-Version freigegeben. Im Juni war bereits das Vektorgrafikprogramm Affinity Designer für Windows erschienen, das seinerseits bald in finaler Version verfügbar sein dürfte. Die Affinity-Reihe hat bereits etliche Mac-Nutzer durch qualitativ hochwertige Funktionen und eine funktionale Bedienoberfläche begeistert. Beide Programme kosten jeweils 50 Euro.

Die Zielgruppe von Affinity Photo sind Profis. Das soll sich aber nicht in komplizierter Bedienung, sondern in hochwertiger Bildverarbeitung niederschlagen. Das Programm unterstützt die Farbmodi RGB, CMYK und Lab. Es interpretiert ICC-Farbprofile und arbeitet mit 16 Bit Farbtiefe pro Kanal. Es öffnet Dateien der Standardtypen PNG, JPEG, TIFF sowie PSD und bringt einen Arbeitsbereich zur Raw-Entwicklung mit. Effekte soll das Programm in Echtzeit als Vorschau auf den Schirm bringen. Schwenks und Zooms realisiert es laut Hersteller mit einer Aktualisierungsrate von 60 Bildern pro Sekunde.

Das Programm unterstützt eine Vielzahl von Effektfiltern, beispielsweise für Unschärfe, Verzerrung oder Tilt-Shift. Als Live-Filterebenen lassen sich die Einstellungen jederzeit bearbeiten und die Filter mit Masken selektiv anwenden. Tonwertkorrektur, Gradationskurven und andere Korrekturfunktionen lassen sich als nicht-destruktive Einstellungsebenen anwenden. Auch Mischmodi, Auswahlwerkzeuge mit Kantenerkennung und verschiedene Retuschepinsel stehen zur Verfügung.

Der integrierte Raw-Entwickler justiert die Belichtung, Schatten und Lichter, setzt den Schwarzpunkt und bearbeitet Kontrast, Klarheit sowie Sättigung. Außerdem sind manueller Weißabgleich, Perspektivkorrektur sowie Reduktion von Bildrauschen, Farbsäumen und Vignettierung möglich.

Die Windows-Beta soll technisch auf demselben Stand sein wie die kommende macOS-Version 1.5. Das schließt eine Funktion zum Zusammensetzen von Panoramen ein sowie verschiedene Engines für die Raw-Bearbeitung. Außerdem brachte die neue Version eine Funktion zum Entfernen von Dunst, eine drehbare Leinwand und einen Filter für Split-Tönung. Sie setzt Belichtungsreihen zu HDR-Bildern in 32 Bit Farbtiefe pro Kanal zusammen und versteht sich auf Focus-Stacking, das erhöhen der Schärfentiefe durch Kombination unterschiedlich fokussierter Fotos. Außerdem enthalten sind eine Stapelverarbeitung und eine noch nicht näher beschriebene Funktion zur Bearbeitung von 360-Grad-Aufnahmen.

Affinity Photo für Windows (6 Bilder)

Kurven

Affinity Photo unterstützt Standardfunktionen wie Gradationskurven.

(akr)