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Bill Gates: Internet Explorer 7 soll mehr Sicherheit bringen

Offiziell als eigenständiges Produkt schon einmal verabschiedet, ist Microsofts Webbrowser Internet Explorer nun doch ein längeres Leben als Standalone-Software vergönnt -- lange vor der Auslieferung einer neuen Version des Webbrowsers mit der nächsten Windows-Version Longhorn. Bill Gates kündigte auf der RSA Conference an, dass Microsoft mit dem Internet Explorer 7 eine neue Stufe der Sicherheit erreichen möchte -- über das Service Pack 2 für Windows XP hinaus. So sollen Maßnahmen gegen Phishing, Virenbefall und Infektion mit Spyware integriert werden. Trotzdem aber soll der Internet Explorer weiterhin durch Plug-ins und ähnliche Techniken so stark erweiterbar sein wie das die Kunden bislang gewöhnt seien, erklärte Microsofts Chief Software Architect.

Eine erste Beta-Version des Internet Explorer 7.0 soll bereits im Sommer dieses Jahres verfügbar werden. Ob die neue Browser-Ausgabe auch auf älteren Windows-Versionen als Windows XP laufen wird, ist offiziell noch nicht geklärt. Microsoft will aber anscheinend sicherstellen, dass zumindest Sicherheits-Updates auch für ältere Versionen des Internet Explorer veröffentlicht werden.

Die Ankündigung der neuen Explorer-Version war Teil einer ausführlichen Darstellung von Gates zu Sicherheitsinitiativen. Microsoft macht seiner Ansicht nach mit Maßnahmen wie der Veröffentlichung des Service Pack 2, eines Viren-Entferners oder einer Anti-Spyware-Software, aber auch mit einfacheren Software-Updates und Programmen wie dem Internet Security and Acceleration Server 2004 (ISA 2004) gute Fortschritte. Für ISA 2004 Enterprise Edition kündigte Gates zudem an, dass nun die Produktionsfreigabe erfolgt sei. (jk)

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