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Bill Gates: Software-Fortschritt gegen Frust

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Steigende Produktivität und niedrigere Kosten: Das versprach Bill Gates den versammelten Wirtschaftsführern zur Eröffnung des zweitägigen Microsoft CEO Summit, der zum achten Mal stattfindet. Über 100 Firmenchefs versammelten sich in diesem Jahr, um den Vorstellungen des Microsoft-Gründers und von Microsoft-Managern zu lauschen, Vorankündigungen neuer Produkte zur Kenntnis zu nehmen und gemeinsam über den Stand der IT-Branche zu diskutieren.

Unter dem Konferenz-Motto "Transforming Information Into Impact" verkündete Gates erneut, dass die gegenwärtigen Entwicklungen in Technologie und Ökonomie Chancen für wachsende Produktivität und Geschäfte schafften, die es bislang noch nie gegeben habe. Dazu wolle Microsoft mit Fortschritten bei der Software ein gutes Stück beitragen -- unter anderem dadurch, dass Microsoft weiterhin heftig in Forschung und Entwicklung investieren werde.

Künftig würden die Entwicklungen bei der Software dazu führen, dass die Anwender nicht mehr frustrierende Erfahrungen machen müssten, wenn sie mit Dateien umgingen, nach Informationen suchten, neue Funktionen ausprobierten oder mit Spam-Mail konfrontiert würden. Darüber hinaus seien beispielsweise Online-Communities, Websites für Team-Arbeit oder die Online-Notiz- und Tagebücher (Blogging) Zeichen für eine stille Revolution der digitalen Kommunikation und Zusammenarbeit, die es ermöglichen werde, einfach und schnell Ideen auszutauschen.

Aber auch die Firmenchefs würden von den Fortschritten bei der Software profitieren: Die Entscheidungsträger könnten durch Webservices einfacher neue Einsichten über die alltäglichen Geschäfte, die Verkäufe und die Zufriedenheit von Kunden sowie Mitarbeitern gewinnen. Die IT-Abteilungen wiederum hätten es einfacher, für Datenzuverlässigkeit und Sicherheit zu sorgen. Software-Entwicklung werde zudem beispielsweise durch Tools vereinfacht, die Anwendungserstellung über Diagramme und Modelle ermöglichten. (jk)