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Bill Gates bleibt reichster Amerikaner

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Bill Gates mag zumindest im Vergleich mit anderen Topmanagern von seinem Arbeitgeber kein exorbitant hohes Gehalt gezahlt werden -- unter anderem wegen seiner Beteiligung von über 10 Prozent an Microsoft führt er aber weiterhin die aktuelle Liste der reichsten Amerikaner an, die das Magazin Forbes jedes Jahr im Herbst zusammenstellt. Forbes kommentiert, dass Gates zwar durch seine Microsoft-Aktien nicht groß weiteres Vermögen ansammeln konnte -- der Kurs der Aktie sei im vergangenen Jahr größtenteils unverändert geblieben; unter anderem komme Microsoft bei den Servern durch Konkurrenten wie Linux unter Druck, die beherrschende Position bei Desktop-Betriebssystemen sei aber intakt geblieben. Gates aber investiere geschickt und verteile sein Vermögen über die verschiedensten Investments.

Mit einem geschätzten Vermögen von 48 Milliarden US-Dollar liegt Bill Gates vor dem Investor Warren E. Buffet, der mit rund 41 Milliarden US-Dollar auf Platz zwei kommt. Und nach der zuletzt im Februar veröffentlichten Liste der reichsten Menschen weltweit würde Gates auch hier weiterhin Platz 1 für sich beanspruchen können.

Auf Platz 3 unter den reichsten Amerikanern schafft es dann Paul Allen, neben Bill Gates einer der Mitgründer von Microsoft. Der nächste Hightech-Manager folgt nach einer ganzen Reihe von Mitgliedern der Walton-Familie, die den Einzelhandelskonzern Wal-Mart kontrolliert, Michael Dell auf Platz 9 mit einem geschätzten Vermögen von 14,2 Milliarden US-Dollar. Auf Platz 10 folgt dann erst Larry Ellison, Chef von Oracle und in den Hochzeiten der New Economy einige Zeit Konkurrent von Gates um den Titel des reichsten Amerikaners. Er kommt auf ein geschätztes Vermögen von 13,7 Millarden US-Dollar. Platz 11 kann dann der zweite Microsoft-Topmanager für sich beanspruchen: Steve Ballmer, geschätztes Vermögen 12,6 Milliarden US-Dollar. Amazon-Chef Jeff Bezos liegt auf Platz 38 mit 4,3 Milliarden US-Dollar Vermögen; Apple- und Pixar-Chef Steve Jobs folgt erst auf Platz 74 mit einem geschätzten Vermögen von 2,6 Milliarden US-Dollar.

Forbes hält es für bemerkenswert, dass lediglich vier unter den Neuzugängen in der Liste der 400 reichsten Amerikaner von Hightech-Firmen kommen: "Es scheint, dass mit Bonds, Alkohol und selbst Sandwiches ein Vermögen ähnlich wie mit PCs und Prozessoren zu machen ist." Am berühmtesten unter den Neuzugängen seien dabei die Google-Gründer Sergey Brin (Platz 43) and Larry E. Page (ebenfalls Platz 43), die durch den Börsengang zu Milliardären wurden. Auch CEO Eric Schmidt (Platz 165) sowie Sun-Mitbegründer und Google-Investor Andreas Bechtolsheim (Platz 278) profitierten von Googles Börsengang. (jk)

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