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Bill Gates erneut "ermordet"

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Eine täuschend echte Kopie der Website des US-Nachrichtensenders CNN hat im Internet für Aufregung gesorgt. Unter der Schlagzeile Microsoft Chairman Bill Gates bei Wohltätigkeitsveranstaltung in Los Angeles ermordet lassen die anonymen Autoren Bill Gates eines fiktiven Todes sterben -- eine Kopie der Site stand unter der Adresse http://www.cnn.com@194.105.226.1./sandholt/breakingsnews/news.htm im Netz, was arglose Surfer verleitet haben mag, sich auf der echten CNN-Site zu wähnen. Die Fake-Seite ist mittlerweile aus dem Netz verschwunden, wahrscheinlich auf Betreiben des US-Nachrichtensenders, aber Kopien der Seite sind noch immer verfügbar.

Der Microsoft-Gründer Bill Gates scheint in ganz besonderer Weise die Phantasie der Netizens zu beflügeln; bereits Ende Dezember des vergangenen Jahres hatten die Macher des Blair Witch Project Websites zum Tod von Gates ins Netz gestellt -- darunter auch die Site billgatesisdead.com -- mit denen sie einen fiktiven Dokumentarfilm über die Gruppe Citizens for Truth unterfüttern.

Die Gruppe versucht den Mord an Bill Gates aufzuklären, weil sie nicht an das offizielle Untersuchungsergebnis glaubt, nach dem Gates am 2. Dezember 1999 von einem verwirrten Einzeltäter erschossen worden ist. Die Citizens for Truth versuchen eine Verschwörung aufzudecken, in die die Konkurrenz, ein fanatischer Linux-Anhänger, aber auch das US-Justizministerium verwickelt sein könnten. (wst)