Bill Gates investiert in Antennen für mobiles Satelliten-Internet

Mit insgesamt 12 Millionen US-Dollar beteiligen sich Bill Gates und andere Investoren an Kymeta. Der Konzern arbeitet an Antennen, die Satelliten-Internet mit Breitbandgeschwindigkeit deutlich mobiler machen sollen.

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Bill Gates ist einer der Investoren, die gemeinsam mit 12 Millionen US-Dollar (9,6 Millionen Euro) die US-Firma Kymeta finanzieren. Das gab der Mutterkonzern des Unternehmens, der Patentverwerter Intellectual Ventures, bekannt. Basierend auf sogenannten Metamaterialien mit speziellen makroskopischen Strukturen entwickelt Kymeta Technik für mobiles Breitbandinternet über eine Satellitenverbindung. Neben Bill Gates gehören jetzt auch der US-Kabelkonzern Liberty Global und die Investmentfirma Lux Capital zu den Investoren.

Kymetas angekündigte Satellitenantenne

(Bild: Intelellectual Ventures)

Kymeta arbeitet an einer Technik, die das Satelliten-Internet deutlich mobiler machen soll. Dazu kündigt die Firma beispielsweise eine Antenne in der Größe eines Laptops an, die bei klaren Himmel eine Internetverbindung mit bis zu 5 Mbps (Downlink) beziehungsweise 3 Mbps (Uplink) bereitstellen soll. Andere Produkte sollen sich bewegende Fahrzeuge, Boote oder Flugzeuge mit einer stabilen Internetverbindung versorgen.

Bis 2015 sollen die angekündigten Produkte Marktreife erlangen doch in Bezug auf die Metamaterialien gibt sich Intellectual Ventures noch euphorischer. So meint der Vizepräsidenten des Konzerns, so bahnbrechend Kymetas Antennen auch seien, sie würden nur an der Oberfläche dessen kratzen, was mit diesen besonderen Materialien möglich sei.

Zu Metamaterialien siehe auch: