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Billige Netbooks mit abgespecktem Windows 7

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Zukünftige Käufer billiger Netbooks, auf denen Windows 7 vorinstalliert ist, könnten sich wundern, dass sie nur drei Anwendungen gleichzeitig starten können: Wie US-Medien berichten, plant Microsoft die beschnittene Starter-Ausgabe als Billig-Windows für Netbooks anzubieten, die für unter 300 US-Dollar zu haben sind. Wer mit dem abgespeckten Betriebssystem nicht zufrieden ist, könne online ein größeres Windows per Anytime Upgrade erwerben.

Den Erfolg von Windows XP im heiß umkämpften Netbook-Markt hat Microsoft teuer erkauft: Um das untere Marktsegment nicht den Linux-Systemen oder Googles Android zu überlassen, verscherbeln die Redmonder Windows XP weit unter dem Preis für das Desktop-System: Insider sprechen von weniger als 15 US-Dollar, die Microsoft unterm Strich für ein Netbook-XP kassiert. Für ein Vista-Notebook gehen dagegen um die 50 US-Dollar nach Redmond. Mit den Vollversionen von Windows 7, das als genügsames System für Netbooks besser geeignet ist als Vista, hofft Microsoft, neue Umsätze zu generieren.

Bei der Starter-Ausgabe von Windows 7 muss man unter anderem auf die Aero-Oberfläche mit transparenten Fensterrahmen und das Media Center verzichten. Bei einer Vorabversion mit der Build-Nummer 7068, die die c't-Redaktion auf einem Testsystem als Starter-Ausgabe installierte (siehe c't 9/09, S.26), ließ sich die Beschränkung auf drei laufende Anwendungen relativ leicht umgehen: Schon mit dem alternativen Startmenü Pstart ließen sich beliebig viele Programme aufrufen. (kav)

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