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BitTorrent holt sich schlanken Client

Der P2P-Dienstleister BitTorrent übernimmt µTorrent [1] und will beide Produkte miteinander kombinieren. So sollen Datenbeförderungstechniken von BitTorrent in die Code-Basis des µTorrent-Clients integriert werden, der als besonders kompakt und ressourcenschonend gilt. Mit der Akquisition zielt das Unternehmen laut Mitteilung [2] darauf, in Embedded-Systemen von Fernsehgeräten, Mobiltelefonen und anderen Nicht-PC-Plattformen eingesetzt zu werden.

Da sich das P2P-Prinzip von BitTorrent insbesondere für den Transport großer Dateimengen eignet und daher zunehmender Beliebtheit [3] vor allem bei Filmfreunden erfreute, wurde die Firma seit einiger Zeit von der Filmindustrie kritisch beäugt [4]. Vor über einem Jahr deutete sich an, dass BitTorrent an Kooperationen mit der Unterhaltungsindustrie interessiert ist [5]. Im November 2005 vereinbarten der Hollywood-Verband Motion Picture Association of America und BitTorrent eine Kooperation [6]. Der µTorrent-Entwickler Ludvig Strigeus enschloss sich im Frühjahr zu einer Kooperation mit der Firma Peerfactor zur Erkundung eines kommerziellen Distributionssystems. (anw [7])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-125046

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.utorrent.com/
[2] http://www.bittorrent.com/Plone/press/bittorrent-acquires-utorrent/
[3] https://www.heise.de/meldung/Studie-P2P-Datenvolumen-nimmt-in-Deutschland-weiter-zu-174854.html
[4] https://www.heise.de/meldung/Bittorrent-Webseiten-unter-Druck-82795.html
[5] https://www.heise.de/meldung/BitTorrent-buhlt-um-Hollywood-133148.html
[6] https://www.heise.de/meldung/BitTorrent-Erfinder-kooperiert-mit-US-Filmindustrie-151029.html
[7] mailto:anw@ct.de