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Bitcoin-Börse Mt. Gox führt Identitätsprüfungen ein

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Seit Donnerstag müssen sich alle Kunden der Bitcoin-Börse Mt. Gox einer Identitätsprüfung unterziehen, die in Nicht-Bitcoin-Währungen abheben oder einzahlen wollen. Die weltgrößte Bitcoin-Plattform begründet den Schritt damit, einen vertrauenswürdigen und legalen Tauschdienst anbieten zu wollen. Die Identitäten will Mt. Gox durch eigens dafür eingestelltes Personal innerhalb von einem bis zwei Tagen prüfen können.

Wie Mt.-Gox-CEO Mark Karpeles gegenüber Forbes gesagt hat, war die oberste Priorität bei der Entscheidung nicht die Frage nach Anonymität, sondern das Bestreben, Bitcoin auf dem Weg zu einer ausgereiften und anerkannten Währung zu helfen.

Die Einführung von Identitätsprüfungen geschieht im direkten Nachklang der Razzia gegen den Online-Bezahldienst Liberty Reserve, dessen Möglichkeit anonymer Geldtransfers mutmaßlich von Kriminellen genutzt wurde, um insgesamt mehrere Milliarden US-Dollar zu waschen.

Mt. Gox hatte in den vergangenen Monaten mit einigen Problemen zu tun. So froren US-Behörden vor rund zwei Wochen amerikanische Dwolla-Konten von Mt. Gox ein. Auch mit Hackerangriffen hatte Mt. Gox bereits zu kämpfen.

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(jss)