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Bitcoin nach 25-prozentigem Einbruch etwas stabilisiert

Nach einem heftigen Absturz scheint sich der Kurs des Bitcoin erst einmal stabilisiert zu haben. Am Mittwochmorgen stand er bei rund 11.000 US-Dollar. Es bleibt abzuwarten, wie es nun weitergeht.

Bitcoin stabilisiert sich nach 25-prozentigem Einbruch

(Bild: nir_design)

Die Digitalwährung Bitcoin hat sich am Mittwoch nach ihrem heftigen Kursabsturz am Vortag etwas stabilisiert. Am Morgen kostete ein Bitcoin auf der großen Handelsplattform Bitstamp etwa 11.300 US-Dollar. Am Dienstag war der Kurs um etwa 25 Prozent von rund 14.000 Dollar auf weniger als 11.000 Dollar eingebrochen. Auch viele andere Kryptowährungen verloren deutlich an Wert, darunter die zunehmend beliebten Bitcoin-Alternativen Ether und Ripple.

Wesentlicher Grund für den Kurseinbruch waren Befürchtungen, dass der noch weitgehend unkontrollierte Handel mit Kryptowährungen reguliert werden könnte. Zuletzt waren derartige Regierungsvorhaben etwa in der Bitcoin-Hochburg Südkorea bekannt geworden. Die einstige Hochburg China hat bereits Schritte gegen Digitalwährungen ergriffen und erwägt offenbar, das Vorgehen zu verschärfen. Spekuliert wird über ein Verbot von Online-Diensten und Smartphone-Apps, über die auf ausländische Handelsplattformen zugegriffen werden kann.

Hinzu kommen Befürchtungen, dass andere Länder es den Asiaten gleich tun könnten. Am Dienstag hatte Bundesbankvorstand Joachim Wuermeling Regulierungsschritte als eine Frage der Zeit bezeichnet.

[Update 17.01.2018 – 11:55 Uhr] Zwar hat sich der Kurs etwas stabilisiert, aber trotzdem geht es auch am Mittwoch weiterhin nach unten. Inzwischen nähert sich der Preis für einen Bitcoin immer mehr der Marke von 10.000 US-Dollar. (dpa) / (mho)

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