Menü

Bitcoin war gestern, morgen kommt die Volksmünze – vielleicht

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 194 Beiträge

Unbekannte haben eine neue virtuelle Währung namens "Coinye West" angekündigt. Der Name ist offenbar durch den Rapper Kanye West inspiriert worden. Doch auch wenn die Macher sich nicht nur auf dessen Namen beziehen, sondern die virtuelle Münze auch mit seinem Konterfei zieren, war der Musiker offenbar gar nicht involviert. Sie hoffen einfach, dass er im Nachhinein einverstanden ist.

Die Initiatoren wollen ein System zur Verfügung stellen, das auf jedem modernen PC nutzbar ist. Nach ihrer Vorstellung soll es eine Kryptowährung für die Massen werden, sozusagen die virtuelle Volkswährung. Auch ein Launch-Datum gibt es: Am 11. Januar soll Coinye West starten.

Im Licht des Bitcoin-Erfolgs haben sich einige weitere virtuelle Währungen um die Gunst der Internetnutzer beworben: Ripple, Litecoin, Peercoin, Namecoin oder Dogecoin, die einen Hund auf der virtuellen Münze abbildet. Auch wenn man letztere fast als Joke auffassen kann, gibt es doch auch Nutzer dieser digitalen Währung. Allerdings gab es auch schon Angebote von Kryptowährungen mit betrügerischer Absicht oder einfach als Scherz, sagte Johnathan Turrall der BBC, er ist technischer Leiter bei Metalair, einem der Unversity of Sussex ausgegliederten Kryptowährungs-Start-up.

Man darf gespannt sein, ob Rapper West amüsiert ist und ob der Starttermin eingehalten wird. (bb)

Anzeige
Anzeige