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Bitkom: Einfachhandys spielen bald keine Rolle mehr

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In diesem Jahr werden in Deutschland so viele Smartphones wie noch nie verkauft, schätzt der Branchenverband Bitkom anhand der vom eigenen Marktforschungsinstitut EITO erhobenen Daten. Die Branche erlebe ein Umsatzwachstum von 46 Prozent und verkaufe 43 Prozent mehr Geräte als im Vorjahr. Während das Smartphone-Geschäft nicht nur in Deutschland boomt, ist der Geräteabsatz der Branche insgesamt weltweit rückläufig.

Der Umbruch auf dem deutschen Mobilfunkmarkt wird vor allem durch die Umsatzentwicklung deutlich. "Die Umsätze im Handy-Markt haben sich wegen des Trends zu hochwertigen Multifunktionsgeräten innerhalb weniger Jahre verdoppelt", erklärt Bitkom-Präsident Dieter Kempf. 93 Prozent des Umsatzes werden hierzulande bereits mit Smartphones erwirtschaftet. Der Umsatz wächst im Vergleich zum Vorjahr um 46 Prozent auf die Rekordmarke von 7,9 Milliarden Euro.

70 Prozent der in Deutschland verkauften Handys sind Smartphones. Der Absatz stieg von 16 Millionen Stück im Vorjahr um 46 Prozent auf 23 Millionen Geräte. Der Durchschnittspreis der Geräte liegt hierzulande derzeit bei 342 Euro. Der Bitkom rechnet damit, dass der Anteil von Standard-Handys innerhalb der nächsten zwei Jahre auf rund zehn Prozent sinken und damit weitgehend bedeutungslos wird.

Dabei sieht der Verband noch mehr Potenzial im Smartphone-Geschäft. Die Geräte würden mit jeder Generation leistungsfähiger und bedienungsfreundlicher, dazu gebe es neue Funktionen wie Sprachsteuerung oder berührungsloses Bezahlen mit NFC-Chips . (vbr)