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Bitkom weist auf Cebit auf Fachkräftemangel hin

42 Prozent der Unternehmen sehen fehlende Fachkräfte als Problem beim Einsatz neuer Technik. Dagegen will der IT-Branchenverband Bitkom auf der Cebit angehen.

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Bitkom weist auf Cebit auf Fachkräftemangel hin

(Bild: heise online)

Der IT-Branchenverband Bitkom rückt auf der Cebit in Hannover die Suche nach Fachkräften in den Mittelpunkt seines Auftritts. Auf dem Freigelände hat der Verband neben einem Container Camp und einer Lounge Bar auch ein "Recruiting Center" eingerichtet. "Die Digitalisierung schafft viele spannende und lukrative Jobs – und auch völlig neue Perspektiven", sagte Bitkom-Präsident Achim Berg zum Auftakt der Messe. Auf der Cebit wolle der Verband zeigen, "dass die Digitalisierung spannend ist und Spaß macht".

Den Mangel an Fachkräften sehen einer Studie des Bitkom zufolge 42 Prozent der Unternehmen in Deutschland als Problem beim Einsatz neuer Technik. Aber auch die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) werde als Hemmschuh gesehen: 63 Prozent der in der am Montag vorgestellten Studie befragten Manager in 604 deutschen Unternehmen ab 20 Mitarbeitern sehen demnach die entsprechenden Anforderungen als Hürde für den Technik-Einsatz. Es gebe bislang "keine wirklich funktionierende Balance zwischen dem Schutz von Privatsphäre und der Nutzung von Daten", kritisiert Berg.

Als wettbewerbsentscheidende Schlüsseltechnologien sehen der Studie zufolge 76 Prozent der Unternehmen das Internet der Dinge an, dicht gefolgt von der Nutzung großer Datenmengen (Big Data, 74 Prozent). Robotik spielt für 66 Prozent eine große Rolle. "Die Unternehmen haben die immense Bedeutung digitaler Schlüsseltechnologien erkannt", sagte Berg. "Jetzt müssen wir zügig in die Umsetzung kommen." Die in diesem Jahr erstmals als "Festival" angelegte Cebit sei der "ideale Ort, um diese Technik zu erleben und konkrete Einsatzszenarien zu entwickeln".

Zu Arbeitsplätzen und Stellenangeboten in der IT-Branche siehe auch den Stellenmarkt auf heise online:

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