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BlackBerry-Europachef: "Wir haben einen guten Plan"

Der Fehlstart von BlackBerry 10, fortgesetzte Quartalsverluste, sinkende Marktanteile, und doch ist BlackBerry zuversichtlich, den Turn-Around zu schaffen. heise online sprach in Köln mit dem Regional Director Europe von BlackBerry.

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Abschreibungen auf Überbestände des Hoffnungsträgers Z10, eine merkwürdige Promi-Besetzung von Alicia Keys als "Global Creative Director", fortgesetzte Verluste, schwindende Marktanteile, die schlechten Nachrichten für BlackBerry schienen nicht abzureißen. Vielen gilt BlackBerry mittlerweile als tot, oder zumindest irrelevant. Dann kam vor einem halben Jahr mit John Chen ein neuer CEO, und BlackBerry scheint wieder zu seinem Kerngeschäft zurückzufinden.

Die Umkehr kommt spät, möglicherweise zu spät. Viele Kunden haben mit iPhone, iPad und Android bereits andere Management-Lösungen ausgerollt, zu einer Zeit, in der BlackBerry noch keine adäquate Alternative anbieten konnte. Mit BES12 in der zweiten Jahreshälfte und einer kostenlosen Lizenz-Umtauschaktion will BlackBerry die Kunden zurückgewinnen. Das Risiko, zu viele Geräte zu produzieren, haben die Kanadier mittlerweile auf Foxconn abgewälzt, die den gerade in Indonesien vorgestellten Z3 herstellen. BlackBerry hat das Feedback der Bestandskunden analysiert und erkennt einen Bedarf für einen "Classic", einem Gerät mit neuer Software, aber dem Design des BlackBerry Bold mit zusätzlicher Tastenreihe unterhalb des Bildschirms.

heise online sprach in Köln anlässlich der Kundenveranstaltung "BlackBerry Experience" mit Markus C. Müller, als Regional Director verantwortlich für das Europa-Geschäft.

Interview mit Markus C. Müller, Europachef Blackberry

(vowe)

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