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Blackberry bleibt in Pakistan

Die pakistanische Regierung besteht nicht mehr auf einer Überwachung von Blackberry-Nutzerdaten. Sie hatte Zugriff auf Blackberry-Server gefordert, weshalb Blackberry sich aus dem Land zurückziehen wollte.

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(Bild: dpa, Andrew Gombert)

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Der kanadische Smartphone-Hersteller Blackberry wird weiterhin Geschäfte in Pakistan machen, nachdem die Regierung des südasiatischen Staates ihre Forderung nach Überwachung der Blackberry-Nutzer zurückgezogen hat. Das geht aus einem aktualisierten Eintrag im Blackberry-Blog zu diesem Thema hervor.

Die staatliche Telekommunikationsbehörde hatte im Juli gefordert, die Blackberry Enterprise Server abzuschalten, um die Überwachung zu erleichtern und um Zugriff auf den gesamten Datenverkehr zu erlangen, der über die Blackberry Enterprise Server läuft. Das schließt nicht nur Informationen über die Benutzer selbst, sondern auch E-Mails und Kurznachrichten ein.

Der Smartphone-Hersteller selbst hat keinen Zugriff auf die verschlüsselten Daten und lehnte es ab, sich Zugang zu verschaffen. Blackberry hatte geantwortet, sein Engagement in Pakistan bis Ende des Jahres 2015 zu beenden, falls die Regierung die Überwachungspläne nicht zurückziehe.

Mit ähnlichen Schwierigkeiten hatte Blackberry bereits in Indien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Indonesien zu kämpfen. (akr)