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Blackberry verabschiedet sich von der Hardware: langfristige Lizenzvereinbarung mit TCL

Die BlackBerry-Hardware geht nach China. TCL Communication hat die Marke lizenziert und übernimmt Design, Fertigung, Vertrieb und Service. Die Softwareentwicklung bleibt bei BlackBerry.

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BlackBerry und TCL unterzeichnen langfristige Lizenzvereinbarung

(Bild: Volker Weber )

Blackberry verabschiedet sich nun auch per Vertrag von der Hardware-Produktion: TCL Communication aus China übernimmt Design, Fertigung, Vertrieb und Service der Blackberry-Geräte, dafür lizenziert TCL auch die Marke.

TCL und BlackBerry kooperieren schon bei den aktuellen BlackBerry-Handhelds DTEK50 und DTEK60. Gemeinsam entwickelt, von TCL gefertigt, von BlackBerry vertrieben. In Zukunft geht die gesamte Verantwortung für die Hardware an TCL, die bereits die Markenrechte an Alcatel halten.

BlackBerry wird weiterhin die Software entwickeln und pflegen. Die Vereinbarung gilt weltweit exklusiv mit der Ausnahme folgender Länder: Indien, Sri Lanka, Nepal, Bangladesch und Indonesien. In Indonesien hat BlackBerry bereits ein Joint Venture mit PT Tiphone, das zu Indonesiens größtem Carrier Telkomsel gehört.

Die weltweite Lizenzierung mit TCL ist Ende und Anfang zugleich. BlackBerry kann das unprofitable Hardware-Geschäft abgeben und seinen Kunden auch in Zukunft Endgeräte mit der eigenen Software anbieten. Der DTEK60 ist also nicht der letzte BlackBerry. Und das im ersten Quartal kommende Tastaturgerät auch nicht.


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