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Blackberry will keine Smartphones mehr entwickeln

Blackberry-Chef John Chen hatte wiederholt angekündigt, er werde aus dem Hardware-Geschäft aussteigen, wenn es nicht aus den roten Zahlen kommt. Nun ist es so weit.

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Blackberry

(Bild: dpa, Bagus Indahono)

Blackberry will nach andauernden Verlusten keine Smartphones mehr selbst entwickeln. Diese Arbeit solle an Partner ausgelagert werden, kündigte Blackberry-Chef John Chen am Mittwoch an. Ein Beispiel für die neue Strategie sei ein Telecom-Gemeinschaftsunternehmen in Indonesien, in dem Blackberry sich auf die Software-Entwicklung konzentriert.

Blackberry hatte die Anfangsjahre des Smartphone-Geschäfts geprägt, seine Geräte wurden jedoch von Android- und iOS-Telefonen verdrängt. Der Marktanteil war zuletzt an die Marke von 0,1 Prozent geschrumpft.

Chen richtet Blackberry nun vor allem auf das Geschäft mit Software und Dienstleistungen für Unternehmen aus und will so im laufenden Geschäftsjahr aus der Verlustzone kommen. Er hatte wiederholt angekündigt, er werde aus dem Hardware-Geschäft aussteigen, wenn es nicht aus den roten Zahlen kommt. Erwogen wurde bereits auch, das eigene Betriebssystem aufzugeben und auf Android umzusteigen.

In dem Ende August abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal verbuchte Blackberry einen Verlust von 372 Millionen US-Dollar nach einem kleinen Gewinn von 51 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz fiel von 490 Millionen auf 334 Millionen Dollar. (anw)