Blackphone: Sicheres Handy wird kein Spitzengerät

Weitere Hardware-Details zum abhörsicheren Handys Blackphone wie LTE-Bänder und Hauptspeichergröße werden bekannt. Demnach ist es schlechter ausgestattet als der Hersteller anfangs versprochen hat.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 24 Beiträge
Von
  • Jörg Wirtgen

Das Blackphone läuft mit Nvidias Tegra 4i

(Bild: Blackphone)

Der Hersteller des als abhörsicher angepriesenen Blackphone verrät auf seiner Webseite weitere Einzelheiten der Hardware, die zur Vorstellung auf dem Mobile World Congress (MWC) noch nicht bekannt waren. Das Versprechen, mit anderen Highend-Geräten mithalten zu können, kann Blackphone demnach nicht halten: Die Ausstattung entspricht – wie beim ersten Ausprobieren des Blackphone auf dem MWC absehbar war – eher dem, was 350-Euro-Geräte wie das Moto X bieten. Hauptvorteil des Blackphone ist aber auch nicht die Hardware, sondern das speziell abgesicherte, auf Android 4.4 aufsetzende Betriebssystem PrivatOS sowie die Telefoniedienste.

Das Blackphone hat demnach als Prozessor einen Nvidia Tegra 4i – ein Abkömmling des Tegra 3 mit integriertem LTE –, nur 1 GByte Hauptspeicher (versprochen waren anfangs 2), einen MicroSD-Slot, 11n-WLAN, eine Vorderkamera mit 5 MP, einen 2000-mA-Akku sowie die drei in Deutschland wichtigen LTE-Bänder 3, 7 und 20. Schon bekannt waren ein Display mit 4,7 Zoll und 1280 × 720 Punkten, eine 8-MP-Kamera, 16 GByte Speicher, HSPA+ und Bluetooth.

MWC 2014: Das Blackphone in Aktion

Die Preise bleiben unverändert: 630 US-Dollar zuzüglich Mehrwertsteuer und inklusive der Betriebsgebühren für zwei Jahre, die danach bei mindestens 120 US-Dollar pro Jahr fürs abhörsichere Telefonieren liegen. Auch der Termin steht: Die Auslieferung soll im Juni beginnen, die erste Charge ist ausverkauft. (jow)