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Blade-Server mit 64-Bit-PowerPC-Prozessoren

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IBM kündigt kompakte Einschübe mit dem 64-Bit-Prozessor PowerPC 970 für den eServer BladeCenter an. Bisher sind für diese Blade-Server nur Einschübe mit 32-Bit-Xeon-Prozessoren lieferbar, künftige PowerPC-Blades sollen sich nahtlos in dieselben Rahmen integrieren lassen.

Die IBM-Entwicklungsabteilung will auf der CeBIT Prototypen der PowerPC-Blades zeigen. In einer Mitteilung spricht IBM davon, der PowerPC 970 sei "mit Taktfrequenzen von 1,8 bis 2,5 GHz" "der bisher schnellste PowerPC". Vor wenigen Monaten war nur von 1,8 GHz Taktfrequenz die Rede.

Der PowerPC 970 ist eine für den Desktop und kleine Server abgespeckte Variante des erfolgreichen Power4. Auch dieser ist in Blade-ähnlichen Konfigurationen als eServer p655 bei IBM zu haben.

Mit den PowerPC-Blades erweitert IBM den Einsatzbereich der 64-Bit-Prozessoren nach unten -- und konkurriert damit beispielsweise mit dem kommenden AMD Opteron. Intel will den Itanium ebenfalls fit für Blade-Server machen, zum Beispiel mit der Low-Power-Version Deerfield. Dell und Hewlett-Packard gelten als potenzielle Anbieter solcher Itanium-Blades. Ursprüngliche Pläne für PA-RISC-Blades scheint HP mittlerweile gestrichen zu haben.

Blade-Server mit 64-Bit-SPARC-Prozessoren gibt es mittlerweile schon von Sun, dort sind auch seit geraumer Zeit die Netra-Boards zu haben. Diese zielen mit ihrem Compact-PCI-(cPCI-)Interface aber eher auf den Telekommunikations- und Industrieeinsatz. Andere Firmen wie General Micro Systems oder Hemeris bauen cPCI-Blades mit PowerPC-Prozessoren von Motorola und IBM. (ciw)