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Bloomberg: Jeff Bezos ist reichster Mensch der Welt

Mit 151 Milliarden US-Dollar Vermögen setzt sich Amazon-Gründer Jeff Bezos an die Spitze der Superreichen.

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Jeff Bezos

(Bild: dpa, Michael Reynolds)

Auch im Milliardärs-Index des Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg hat Amazon-Gründer Jeff Bezos den Rang des reichsten Menschen der Welt erlangt. Mit einem Vermögen von 151 Milliarden Dollar sei er gar die wohlhabendste Person der „modernen Geschichte“, wie Bloomberg errechnet haben will – gezählt seit 1982 und unter Berücksichtigung von Inflation.

Bill Gates auf Platz zwei

Mit deutlichem Abstand folgen auf Platz zwei Microsoft-Gründer Bill Gates mit 95 Milliarden US-Dollar sowie auf Platz drei Investment-Legende Warren Buffett mit 83 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr habe Bezos Vermögen um insgesamt 51,5 Milliarden US-Dollar zugelegt. Das dürfte wohl erheblich am enormen Wertzuwachs der Amazon-Aktie liegen, die sich im Jahresvergleich fast verdoppelt hat und derzeit bei rund 1571 Euro notiert. Bezos ist mit rund 16 Prozent größter Anteilsinhaber Amazons. Bereits im März hatte ihn das US-Magazin Forbes als reichsten Menschen der Welt geführt, auch hier gelang es Bezos Bill Gates zu überrunden.

Auffällig ist auch, dass die Top-10 der Bloomberg-Liste von Tech-Milliardären dominiert wird: Neben Bezos und Gates finden sich auf Platz 4 Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (82,8 Milliarden), auf Platz 8 und 9 die Google-Erfinder Larry Page (57,7 Milliarden) und Sergey Brin (56,2 Milliarden) sowie auf Platz 10 Oracle-Chef Larry Ellison (54,8 Milliarden).

Streiks und Serverausfälle zum Prime Day

Die Nachricht über Bezos Reichtum kam pünktlich zu Amazons Schnäppchenspektakel des am Montag begonnenen, 36-stündigen "Prime Day“. Zwar gingen insbesondere in den USA die Server unter dem Kundenansturm in die Knie, was zu Fehlermeldungen oder Nicht-Erreichbarkeit der Amazon-Website führte. Dennoch gehen Beobachter davon aus, dass der Online-Händler einen neuen Umsatz-Rekord mit seiner Rabatt-Aktion einfahren dürfte.

Der Prime Day wurde von Streiks in Deutschland, Polen und Spanien begleitet. Laut Gewerkschaftsangaben hatten sich in Deutschland rund 2400 Mitarbeiter beteiligt, am Standort Leipzig soll auch am morgigen Mittwoch noch gestreikt werden. (Mit Material der dpa) / (axk)

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