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Gamescom

Blue Byte wird zu Ubisoft und bekommt mehr Mitarbeiter

Ubisoft nennt seine Blue-Byte-Entwicklerstudios um – in Ubisoft Düsseldorf und Ubisoft Mainz. Der Schritt soll dabei helfen, neue Mitarbeiter zu finden.

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(Bild: Ubisoft)

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Aus "Blue Byte" wird "Ubisoft": der französische Publisher benennt seine deutschen Entwicklerstudios um. Die Mainzer Abteilung von Blue Byte soll künftig "Ubisoft Mainz" heißen, die Düsseldorfer Sparte folgerichtig "Ubisoft Düsseldorf". Den Schritt kündigte Ubisoft im Rahmen der Spielemesse Gamescom in Köln an. Der Name "Ubisoft Blue Byte" soll weiterhin für das rechtliche Dachunternehmen verwendet werden. Blue Byte unterhält außerdem ein Studio in Berlin, das 2017 direkt als "Ubisoft Berlin" gegründet wurde.

Von der Namensänderung verspricht sich Ubisoft laut Mitteilung mehr Prestige für die beiden Studios. Die neuen Namen sollen außerdem dabei helfen, talentierte neue Mitarbeiter für die deutschen Studios zu gewinnen. Die beiden Studios sollen sich auf ein schnelles Wachstum einstellen, schreibt Ubisoft in der Mitteilung.

"Wir möchten, dass unsere drei Studios in Berlin, Düsseldorf und Mainz ihre eigenen lokalen Identitäten prägen und weiter ausbauen, da unsere Mitarbeiterzahl in Deutschland sich in kurzer Zeit verdoppeln könnte“, sagt Benedikt Grindel, der Managing Director der deutschen Ubisoft-Studios. "Wir sehen das Potential, bis Ende 2023 auf mehr als 1000 Entwickler zu wachsen. Wir haben sehr ambitionierte Pläne für unsere existierenden und zukünftigen Projekte und suchen dafür kreative Talente aus allen Bereichen der Spielentwicklung.“

Blue Byte gibt es seit 1988, zu Ubisoft gehört das deutsche Entwicklerstudio seit 2001. Die Mainzer Abteilung entwickelt die Anno-Spiele, darunter zuletzt Anno 1800. Die Düsseldorfer Sparte von Blue Byte entwickelt das Strategiespiel Die Siedler, das gerade auf 2020 verschoben wurde.

Die Siedler - Neuauflage 2019 (8 Bilder)

(Bild: Ubisoft)

Blue Byte gehört zu den wichtigsten Entwicklern sogenannter "Core-Games" in Deutschland. Im internationalen Vergleich ist Deutschland mit großen Entwicklerstudios schwach aufgestellt. Von 100 Euro, die Deutsche für PC- und Konsolenspiele ausgeben, geht nur 1 Euro an deutsche Unternehmen. (dahe)