CES

Bluetooth-Armband erfasst Kalorienverbrauch

Das Bluetooth-Armband von Bodymedia ermittelt anhand von Körpertemperatur und Hautwiderstand den Kalorienverbrauch des Trägers. Die Sensoren erkennen automatisch, ob man gerade Sport macht oder schläft und geben die Daten an eine Smartphone-App weiter.

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Von
  • Jan-Keno Janssen

"Praktikant Nic" demonstriert auf der CES das Bodyfit-Armband nebst Android-App.

(Bild: Jan-Keno Janssen / heise online)

Software-gestütztes Abnehmen ist ein alter Hut – aber so richtig genau sind solche Anwendungen nie. Schließlich wird der Kalorienverbrauch meist nur anhand von Geschlecht und Gewicht geschätzt. Mit dem "Fit"-Armband von Bodymedia soll das nun anders werden. Seine Sensoren ermitteln permanent Hautwiderstand und Temperatur, außerdem erkennt ein Beschleunigungssensor, ob man in Bewegung ist oder ruht. Ein Algorithmus berechnet aus all diesen Daten den Kalorienverbrauch – laut Hersteller klappt das mit einer Genauigkeit von 90 Prozent.

Das Armband soll auch mit den neuen Viera-Connect-Fernsehern von Panasonic kommunizieren.

Das Armband kommuniziert per Bluetooth mit Smartphones. Die passende App gibt es kostenlos für Android und iOS. Die Software bereitet nicht nur den Kalorienverbrauch statistisch auf, sondern führt auch Buch über die Kalorienaufnahme. Auf der CES hat Panasonic zudem angekündigt, die Bodymedia-App inklusive Armbandunterstützung auch auf seinen Viera-Connect-Fernsehern anzubieten.

Bodymedia flankiert ihren CES-Auftritt mit einer neckischen PR-Aktion: "Praktikant Nic" ermittelt in kuriosen Experimenten, wie viele Kalorien man beim Fallschirmspringen verbraucht oder welcher Las-Vegas-Nachtclub die Körpertemperatur am heftigsten hochschnellen lässt. Nics Körperdaten werden während der gesamten CES auf follownicsband.com veröffentlicht.

In den USA ist das Bodymedia-Fit-Armband für 250 US-Dollar erhältlich. Ob und wann es in Europa erscheint, ist noch unklar. (jkj)