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Bodycams für Hamburger Sicherheitskräfte – Bahn zieht positive Bilanz

Allein die Ankündigung, die Bodycam einzuschalten, schreckt aggressive Reisende ab, die Bahn-Mitarbeiter in Hamburg anzugreifen.

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Bodycams für Hamburger Sicherheitskräfte - Bahn zieht positive Bilanz

(Bild: Deutsche Bahn AG / Pablo Castagnola)

Drei Monate nach Einführung von Körperkameras, sogenannten Bodycams, für das Sicherheitspersonal der Deutschen Bahn in Hamburg hat das Unternehmen eine positive Zwischenbilanz gezogen. "Mitarbeiter mit Bodycam werden nicht angegriffen", sagte der Sicherheitschef der Deutsche Bahn AG, Hans-Hilmar Rischke, auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Konkrete Zahlen liegen den Angaben zufolge aber noch nicht vor. Als Erfolg bezeichnete auch der Fahrgastverband Pro Bahn das Projekt. "Das ist eine gute Sache", sagte der Sprecher des Landesverbandes, Karl-Peter Naumann. Schon die Ankündigung, die Bodycam einzuschalten, schrecke aggressive Reisende ab.

Nach Berlin, Köln und Nürnberg war Hamburg Ende August der erste Standort im Norden, an dem die neue Technik zum Einsatz kam. Die kleine Kamera wird an einer leuchtend gelben Weste getragen, ein eingebauter Monitor spiegelt einem Angreifer das eigene Verhalten wider. Die Bodycams werden laut Bahn in Hamburg je nach Einsatzlage von bis zu 150 Sicherheitskräften getragen – bisher in rund 800 Dienstschichten. Schwerpunkte seien die Bahnhöfe Altona, Hauptbahnhof und Reeperbahn. Die Aufzeichnung durch die Körperkameras werde nur in eskalierenden Situationen und nach deutlichem Hinweis aktiviert, hieß es. Greift die Polizei nicht auf Bilder zu, werden die Aufnahmen nach Angaben der Bahn nach 24 Stunden automatisch gelöscht.

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(Bild: Peter-Michael Ziegler)

(bme)

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