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Boeing kommt Laptop mit tausenden Mitarbeiterdaten abhanden

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Dem US-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing ist Anfang dieses Monats ein Notebook abhanden gekommen, auf dem Daten von 382.000 ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern abgespeichert waren. Das berichten US-amerikanische Medien. Unklar ist derzeit noch, ob die Daten verschlüsselt waren. Bisher gebe es keine unternehmensweite Richtlinie für die Verschlüsselung von Mitarbeiterdaten.

Die Datensätze enthielten demnach beispielsweise die Sozialversicherungsnummern und meistenfalls Adressen, Telefonnummern und Geburtsdaten, aber keine Kreditkarteninformationen. Boeing gehe von einem Diebstahl aus und werde die Betroffenen benachrichtigen. Bisher gebe es aber keine Anhaltungspunkte dafür, dass die entwendeten Daten missbraucht worden seien.

Bei dem aktuellen Fall handelt es sich um den vierten größeren Fall von Notebook-Diebstahl bei Boeing, von dem US-Medien nun berichten. Im April sei ein Laptop mit 3600 Mitarbeiterdaten gestohlen worden, im November 2005 ein Gerät mit 161.000 Datensätzen sowie ein anderes mit 762. Insgesamt wurden Boeing in den vergangenen zwölf Monaten 250 seiner insgesamt 75.000 Notebooks gestohlen. (anw)

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