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Börsenwert-Ranking: US-Konzerne besitzen die "Weltherrschaft"

"Wenn IT und Internet ein Paralleluniversum darstellen, dann haben die US-Unternehmen hier endgültig die Weltherrschaft an sich gerissen", schreibt das Handelsblatt zu seinem aktuellen Börsenwert-Ranking.

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(Bild: Jan-Keno Janssen)

Seit dem Beginn der der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts hätten US-Unternehmen den Rest der Welt hinsichtlich der Börsenkapitalisierung nicht mehr derart dominiert wie heute, berichtet das Handelsblatt. Demnach zeige das Ranking nach Börsenkapitalisierung, dass von den Top 100 der erfolgreichsten Unternehmen mittlerweile mehr als die Hälfte aus den USA kommen.

Die Top 10 haben sogar komplett US-amerikanische Firmen belegt. Mit 549 Milliarden Euro übertrifft Apples Börsenwert alleine die Wirtschaftskraft von Norwegen oder Schweden. Die Google-Mutter Alphabet liegt mit 474 Milliarden Euro auf den zweiten Rang, gefolgt von Microsoft (405 Milliarden Euro). Diese drei US-IT-Konzerne sind laut Handelsblatt demnach zusammen rund 1,4 Billionen Euro wert – und damit mehr als alle 30 Konzerne im deutschen Dax zusammen. Aber auch andere Konzerne aus dem Bereich IT und Internet sind im Handelsblatt-Ranking vertreten – etwa Cisco, Intel und Amazon.

Apropos Dax: Bayer ist im Ranking mit einem Börsenwert von 94 Milliarden Euro der wertvollste Dax-Konzern auf Rang 66. Insgesamt sind gerade einmal sechs Dax-Konzerne überhaupt in den Top 100 zu finden; VW ist nach seinem Kurscrash erwartungsgemäß nicht darunter. Aus Europa stammen laut dem Ranking insgesamt aber nur 26 Firmen.

Die Unternehmensberater von Ernst & Young hatten am Montag einmal den Marktwert der 100 wertvollsten Unternehmen der Welt addiert: Am Ende stand eine Summe von gut 15,8 Billionen Dollar. (nij)