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Bombendrohungen per Mail gegen Landgerichte in ganz Deutschland

An mehreren Landgerichten in ganz Deutschland sind am Freitag per E-Mail Bombendrohungen eingegangen. In Bremen wurde ein verdächtiger Gegenstand gefunden.

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Bombendrohungen per Mail gegen Landgerichte in ganz Deutschland

(Bild: welcomia/Shutterstock.com)

Nach einer Serie von Bombendrohungen sind am Freitagvormittag Landgerichte mehrerer Städte in Deutschland geräumt worden. Betroffen waren Gebäude in Potsdam, Magdeburg, Erfurt, Wiesbaden und Kiel. In allen Fällen sei die Drohung per E-Mail eingegangen, bestätigte die Polizei. Laut Polizei Magdeburg wurde in der Mail mit einem Anschlag auf bundesweiter Ebene gedroht. Der Absender sei anonym, hieß es weiter. Inzwischen gibt es auch einen ähnlich lautenden Bericht aus Bremen – ebenfalls am Landgericht. Dort ging aber ein verdächtiger Gegenstand ein, meldet Radio Bremen.

Rund 200 Menschen mussten in Potsdam aus dem Justizzentrum gebracht werden. Hier wurde mit einem Sprengstoffhund das Gebäude abgesucht und der Bereich um das Gebäude abgesperrt. In Erfurt wurden rund 30 Bedienstete aus dem Gerichtsgebäude gebracht. Ein Sprengstoffspürhund schlug bei der Suche nicht an. Laut Polizei in Erfurt vom Vormittag könne die Arbeit im Gerichtsgebäude bald wieder aufgenommen werden.

Auch Gebäude der Landgerichte Kiel und Wiesbaden wurden geräumt. In den vergangenen Wochen hatten bereits Bombendrohungen an anderen Landgerichten in Schleswig-Holstein die Einsatzkräfte beschäftigt. Bei keinem der Vorfälle wurden verdächtige Gegenstände gefunden.

[Update 11.01.2019 – 11:40 Uhr] Laut dem Saarländischen Rundfunk wurde auch das Saarbrücker Landgericht nach einer Bombendrohung geräumt. Es sei aber nichts gefunden und der Betrieb inzwischen wieder aufgenommen worden.

[Update 11.01.2019 – 14:00 Uhr] In Erfurt, Potsdam und in Magdeburg hat die Polizei jeweils nichts gefunden, die Justiz-Mitarbeiter konnten ihre Arbeit dort wieder aufnehmen. (mho)