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Branchenkreise: Telekom will an T-Mobile USA festhalten

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Die Deutsche Telekom will nach Angaben aus Branchenkreisen an ihrer US-amerikanischen Mobilfunktochter festhalten. "Derzeit gebe es keine Verkaufspläne für T-Mobile USA", hieß es am heutigen Dienstag. An der Börse war zuvor über eine mögliche Trennung spekuliert worden, die auch über einen Börsengang des US-Ablegers stattfinden könnte. Ein Sprecher der Telekom lehnte einen Kommentar dazu ab.

Für einen Verkauf soll sich dem Vernehmen nach der Finanzinvestor Blackstone ausgesprochen haben, der mit 4,5 Prozent an der Telekom beteiligt ist. Blackstone wolle damit eine Verteuerung der Telekom-Aktie erreichen, hieß es. Telekom-Chef René Obermann hatte wiederholt betont, dass die frühere VoiceStream ein wichtiger Bestandteil des Konzerns sei, der nicht veräußert werden soll. In hochrangigen Konzernkreisen hieß es: "T-Mobile USA ist der wichtigste Wachstumstreiber – warum also verkaufen?" (dpa) / (pmz)