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Branchenverband: Computerverkauf in Deutschland erreicht 2008 Rekord

Der Computerverkauf in Deutschland wird nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM in diesem Jahr einen Rekord erreichen. Grund ist ein "Absatzboom" bei Notebooks, wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) am heutigen Sonntag in Berlin mitteilte. Nach einer aktuellen Erhebung steigt die Zahl der verkauften Computer im laufenden Jahr um 1,5 Millionen Stück auf 11,6 Millionen. Das entspreche einem Wachstum von 15 Prozent im Vergleich zu 2007. Derzeit seien 62 Prozent der verkauften PCs Notebooks. Die Umsätze wachsen nach Berechnungen des Verbandes aber weniger schnell als die Verkaufszahlen. Der bundesweite PC-Umsatz legt in diesem Jahr um 2,1 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro zu.

Dem Branchenverband zufolge steigt der Absatz bei Notebooks mit 26 Prozent auf vermutlich 7,2 Millionen Stück. Die Zahl der verkauften stationären PCs bleibe mit 4,4 Millionen Stück auf dem Niveau des Vorjahres. "Grund für den Erfolg der mobilen Geräte sind neben steigender Leistung stark sinkende Preise", erklärte BITKOM- Präsident August-Wilhelm Scheer. In den vergangenen zwölf Monaten seien die Preise für Notebooks um 25 Prozent gefallen. "Mit den neuen Mini-Notebooks hat sich eine Geräteklasse etabliert, bei der rund 400 Euro die Preisobergrenze sind", erklärte Scheer. Auch die steigende Verbreitung mobiler Internetanschlüsse sei für den Schub beim Notebook-Verkauf verantwortlich. (dpa) / (dpa) / (se)

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