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Branchenverband preist IT-Outsourcing an

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Der neu gegründete Arbeitskreis Outsourcing des IT-Branchenverbandes Bitkom hält das "konsequente Auslagern von Aufgaben" für eine "betriebswirtschaftliche Notwendigkeit". IT-Oursourcing schaffe "neue Perspektiven für Firmen, Volkswirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland". "Für die Wahl eines externen Dienstleisters sprechen nicht nur die Kosten" erkärte Christian Oecking, Vorsitzender des Arbeitskreises. So könnten sich etwa Firmen, die bisher alle Stufen der Wertschöpfung abdecken, "auf Entwicklung und Marketing konzentrieren, andere Aufgaben aber spezialisierten Dienstleistern überlassen", die effizienter arbeiten.

Outsourcing schafft nach Ansicht von Oecking auch neue Chancen für die Beschäftigten: "Sicherere Arbeitsplätze, fachliche Fortentwicklung und erweiterte persönliche Entwicklungsmöglichkeiten stehen für die Arbeitnehmer klar auf der Habenseite." Allerding liege die Bundesrepublik beim Outsourcing noch etwa fünf Jahre gegenüber den USA oder Großbritannien zurück. Dieses verschlechtere die Wettbewerbsposition deutscher Unternehmen, urteilt der Arbeitskreis.

Nach einer jüngst veröffentlichten Studie der Deutsche Bank Research, SAP und der Fachhochschule Kaiserslautern zur Verlagerung von IT-Dienstleistungen ins Ausland sind durch Outsourcing bis zum Jahr 2008 in Deutschland etwa 50.000 Arbeitsplätze bedroht -- rund 3,5 Prozent der jetzt 1,4 Millionen Arbeitsplätze in der IT-Branche. (wst)