Brennstoffzellen-Lkw: Iveco baut Nikola Tre in Ulm

Der Schwerlaster-Lkw Nikola Tre soll zuerst in einer batterieelektrischen, dann in einer Brennstoffzellen-Variante in Deutschland gebaut werden.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 491 Beiträge
Von

Batterieelektrische und brennstoffzellenbetriebene Schwerlaster des Modells Nikola Tre sollen vom Nutzfahrzeughersteller Iveco in dessen Werk in Ulm gebaut werden. Außerdem steckt Hauptinvestor CNH weitere 250 Millionen US-Dollar in Nikola, geht aus einer Mitteilung hervor.

Nikola sieht zwei Modelle – "One" und "Two" genannt – mit vorstehender Motorhaube für den nordamerikanischen Markt vor, während der "Tre" europäischen Standards entsprechen soll. Zunächst hatte Nikola ausschließlich Brennstoffzellen-Lkw geplant, im Frühjahr 2019 änderte das Unternehmen seine Strategie.

heise online daily Newsletter

Keine News verpassen! Mit unserem täglichen Newsletter erhalten Sie jeden Morgen alle Nachrichten von heise online der vergangenen 24 Stunden.

In Ulm hat Iveco sein Kompetenzzentrum für die Konstruktion und das Design von Fahrgestellen für Iveco. In der ersten Phase wollen Nikola und Iveco 40 Millionen Euro investieren, um die Produktionsanlagen zu modernisieren und sich dann auf die Endmontage des Fahrzeugs dort zu konzentrieren. Die Produktion soll im ersten Quartal 2021 beginnen, ausgeliefert werden soll der Nikola Tre noch im selben Jahr.

Brennstoffzellen-Trucks von Nikola (16 Bilder)

Nikola Tre
(Bild: Nikola Motors)

Die ersten Modelle, die produziert werden sollen, seien die batterieelektrischen 4x2- und 6x2-Fahrzeuge mit modularen und skalierbaren Batterien mit einer Kapazität von bis zu 720 kWh, teilte Nikola mit . Der elektrische Antrieb verfügt über maximal 480 kW Dauerleistung. Mit Brennstoffzellen betriebene Lkw sollen 2021 im Rahmen des von der Europäischen Union unterstützten Programms H2-Haul getestet werden. Die Markteinführung ist für 2023 geplant. (anw)