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Briten machen sich Gedanken über mobiles Musiktauschen bei Kindern

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Britische Kids nutzen ihr Handy am ehesten fürs SMS.

Knapp ein Drittel der britischen Kinder mit Handy haben sich bereits einmal an mobilem Musiktausch über die Bluetooth-Schnittstelle ihres Geräts beteiligt, ohne für die Musikstücke bezahlt zu haben. Das geht aus einer Untersuchung (PDF-Datei) Kids go mobile des E-Learning-Unternehmens Intuitive Media und des Magazins New Media Age hervor, für die 1500 Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren befragt wurden. Weitere 45 Prozent äußerten Interesse an mobilem Musiktausch via Handy.

New Media Age zitiert Sony-BMG-Direktor Jon Davis, der meint, die Interpretation des Ergebnisses sei nicht eindeutig, sie hänge von der Perspektive ab. Es zeige nämlich auch, dass junge Menschen einen "großen Appetit" nach Musik haben und den müssten die Inhalteanbieter stillen. In dieses Horn stößt auch Grahame Riddell von O2, der neue Kunden und Umsätze wittert. Mut dürfte den Musikvertreibenden auch machen, dass die Kinder dabei sind, das mobile Internet anzunehmen. 29 Prozent haben laut Studie gesagt, dass sie einmal im Monat online gehen, 10 Prozent einmal die Woche und 7 Prozent täglich.

72 Prozent der Befragten hatten angegeben, sie verfügten über ein eigenes Mobiltelefon und 33 Prozent zahlen ihre Handyrechnung selbst. Am meisten werden die Handys für das Versenden und Empfangen von Textnachrichten genutzt, darauf folgt Fotografieren und das Verschicken von Fotos sowie von Musiknachrichten. Das Musik-Sharing steht an fünfter Stelle vor dem Download von Klingeltönen. (anw)